Kollodium-Nassplatte: Fotografie wie 1850
Wet Plate Collodion in Osttirol – jedes Bild ein handgemachtes Unikat auf Metall, belichtet mit einer 120 Jahre alten Holzkamera.
So entsteht ein Kollodium-Bild
Die Kollodium-Nassplattenfotografie (englisch wet plate collodion) ist über 150 Jahre alt. Ich arbeite heute noch genau so wie die Fotografen im Jahr 1850:
- Eine Aluplatte wird mit Kollodium übergossen und im Silberbad lichtempfindlich gemacht.
- Die noch nasse Platte kommt in die 120 Jahre alte Holzkamera und wird belichtet.
- Sofort danach wird sie in der Dunkelkammer entwickelt und fixiert.
Das Ergebnis ist ein einzigartiges Bild auf Metall – ohne Negativ, ohne Kopie. Ideal für Hochzeiten, Porträts, Paare und Familien, die etwas Bleibendes wollen.
Fragen zur Nassplatte
Wie lange dauert eine Aufnahme?
Die Platte wird direkt vor der Aufnahme beschichtet und muss noch nass belichtet und entwickelt werden. Die Belichtung selbst dauert einige Sekunden – deshalb heißt es: still halten.
Warum sehen Kollodium-Bilder so anders aus?
Das Verfahren ist vor allem für blaues und ultraviolettes Licht empfindlich. Dadurch wirken Haut, Augen und Himmel ganz anders als auf moderner Fotografie – zeitlos und ein bisschen geheimnisvoll.
Bekomme ich die Originalplatte?
Ja, jede Platte ist ein handgemachtes Unikat auf Metall. Es gibt kein Negativ – nur dieses eine Bild.
Ein Bild, das es nur einmal gibt
Für Hochzeiten, Porträts oder als besonderes Geschenk: Frag einen Termin für dein Kollodium-Porträt an.
